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Link des Tages 50: Neusprech 28C3 Vortrag

Januar 2, 2012

Auf die Seite http://neusprech.org/ hatte ich ja schonmal hingewiesen. Beim CCC-Kongress dieses Jahr hat der Sprachwissenschaftler MaHa dieses Jahr wieder einen Vortrag gehalten, den ich genial finde. Insbesondere indem er durch die Sprachanalyse eine Möglichkeit aufzeigt, wie man verborgene Absichten aufdecken kann. Ich habe das heute mal bei einem hochschulöffentlichen Posting ausprobiert… es funktioniert erschreckenderweise deutlich besser als man denkt. ich dachte!

http://www.videogold.de/28c3-neusprech-sprachlicher-nebel-in-der-politik-und-den-medien-vortrag/

Warum  hat man mir in der Schule Grammatik nicht SO erklärt? 😉

 

Update: Hier die Textfassung: http://www.maha-online.de/blog/2012/01/01/sprachlicher-nebel-in-der-politik/

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From → Politik, Sonstige

2 Kommentare
  1. ritschi permalink

    Na ja Oti, das sind ein paar Sprach-Taschenspielertricks mit der die Sprach-Governante endlich mal witzig sein durfte. Aber wir müssten es doch besser wissen. Im Nachhinein kann man immer schön behaupten, dass die Sprecher sich schon im Gebrauch des Konjunktiv entlarvt hätten.

    Als satirischer Beitrag war er zu lang, Als Einführung in die Grammatik für das Grundschullehramt mag sowas vielleicht noch durchgehen. Aber bitte nicht allzu ernst nehmen und auf keinen Fall nachahmen. Für welche Partei hat MaHa hier eigentlich den Kasper gemacht?

    ritschi

  2. Hi ritschi,

    da würde ich dir widersprechen. Wie er in der Diskussion hinterher auch sagt: Anhand der Sprache kann man immer Hinweise auf die Motivation desjenigen der sie benutzt bekommen. Das lässt sich gar nicht verbergen. Gerade das Guttenberg Beispiel, deutet ja sehr stark darauf hin, dass er die Arbeit gar nicht selbst geschrieben hat.

    Wie gesagt: Ich habe es bereits nachgemacht und es geht wirklich gut. Noch besser: Es wurde darauf hin MEINE Analyse auch auseiandergenommen und das Ergebniss passt erschreckenderweise auch.
    Klar kann man Sachen auch überinterpretieren und eine sehr große Gefahr sehe ich in der extrem selektiven Auswahl von Aussagen gerade bei so einem Vortrag. Eine andere Gefahr ist, dass man sich im Nachhinein genau die Sachen raussucht, von denen man weiss, dass sie korrekt sind und die Texte genau in dieser Hinsicht interpretiert.
    Wenn aber die selben Strukturen wieder und wieder auftreten, dann lassen sich daraus durchaus Schlussfolgerungen ziehen. Für mich ist dies i.d.R. ein sehr starker Indikator auf ein gewisses Weltbild, bzw. auf eine gewisse Motivation.

    Oder um mal etwas sarkastisch zu werden: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch keine Sprache zu verbergen;-)

    grüssle
    oti

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